Rote Karte für Kohleförderung!

Der Versicherungsriese Allianz hat den Anfang gemacht, nun folgt der zweitgrößte deutsche Rückversicherer, die Hannover Rück. Die Folgen des Klimawandels werden immer deutlicher. Viele Menschen verlieren ihre Lebensgrundlage, z.B. durch immer größere Wüstenregionen und viele Versicherer verlieren viel Geld, da die durch den Klimawandel verursachten Umweltschäden zunehmen. Branchenprimus Allianz erklärte nun im Mai, ab sofort nicht mehr in Unternehmen zu investieren, die durch umfangreichen Bau von Kohlekraftwerken das Ziel des Pariser Klimaabkommens gefährden. Darüber hinaus sollen keine Unternehmen mehr aus den Bereichen Kohlekraftwerksbetreibung und Kohleabbau versichert werden. Soweit ging die Hannover Rück nun nicht. Sie will nicht mehr in Unternehmen investieren, die mehr als 25 Prozent ihrer jährlichen Umsätze mit Kohlegewinnung und thermischer Stromerzeugung erzielen.

 

Damit ist ein erster Schritt in die richtige Richtung getan. Doch nicht nur Versicherungsunternehmen können etwas unternehmen um den Klimawandel aufzuhalten. Auch Versicherte können sich bewusst für „grüne Versicherer“ entscheiden. Zunehmend werden sehr gute Versicherungsprodukte „grüner“, ökologisch und nachhaltig orientierter Versicherungsunternehmen angeboten. Diese bieten neben sehr guten und fairen Versicherungsbedingungen Zusatzleistungen bei umweltbewusstem Handeln. Einige Versicherer engagieren sich auch ganz bewusst im Umweltschutz, beispielsweise durch Renaturierung von Mooren oder Aufforstungsprojekte.

Autorin: Dr. Mechthild Upgang

Dr. Upgang AG

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