Inflationssorgen treiben die Zinsen

Weiterhin bleibt der Pandemie-Verlauf bestimmend für den Konjunkturausblick. Trotz langsam sinkender Fallzahlen sowie der allmählich beschleunigten Impfstoffverteilung ist eine zeitnahe Lösung der Pandemie nicht in Sicht. Auch die Virusmutationen führen zu gedämpften Erwartungen.

Doch diese Aussichten scheinen die Anleger*innen im Augenblick nicht zu beeindrucken, denn die Kurse an den Aktienmärkten steigen weiter. Positive Konjunkturdaten aus den USA in Verbindung mit guten Unternehmenszahlen sowie das in Aussicht gestellte Corona-Konjunkturpaket über USD 1‘900 Mrd. sorgen an den Börsen für positive Stimmung.

Getrübt wird die gute Laune allerdings durch Angst vor steigenden  Inflationserwartungen in den USA. Das führte zu weltweit ansteigenden Zinsen. Die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen beispielsweise sind alleine im Februar von 1.0% auf über 1.5% hochgeschnellt. Auch die europäischen Zinsen haben im Februar stark angezogen, bleiben aber weiterhin im negativen Bereich.

Für Rentenfonds bedeutet das nichts Gutes und die Kurse geben nach. Dennoch besteht kein Grund zur Panik und ruhiges Agieren heißt das Gebot der Stunde.